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 Gasser Immobilien

Risse in Plattenböden  


Bodenbeläge aus keramischen Platten oder aus Natursteinen gelten als dauerhaft, unterhaltsarm, hygienisch und genügen hohen ästhetischen Anforderungen. In Wohnbauten sind sie bei Fussbodenheizungen ideal, weil sie die Wärme aus dem Leitungssystem gleichmässig und ohne grossen Widerstand an den Raum abgeben. Risse in Plattenböden führen jedoch immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Bauherren, Architekten und den betroffenen Unternehmern. Was für den Unternehmer harmlose Haarrisse sind, beurteilt der Bauherr nicht selten als gravierende Mängel, aus denen er einen Sanierungsanspruch ableitet. Der vorliegende Artikel orientiert über die häufigsten Ursachen von Rissen in Plattenböden und über die Regeln der Baukunde, die zu ihrer Verhütung beitragen.  

Um es gleich vorwegzunehmen: es ist nicht einfach, einen garantiert rissfreien Plattenboden herzustellen. Plattenbeläge bestehen aus spröden Baustoffen und sind in der Regel eher leicht zerbrechlich. Deshalb führt ein Riss in der Bodenunterkonstruktion oft auch zu einem Riss im Plattenbelag, es sei denn, die Platten lösen sich ab, was jedoch ebenfalls als Mangel eingestuft wird.  

Komplizierte Konstruktionen  
Ausserdem besitzt die Bodenunterkonstruktion in Wohnbauten normalerweise einen komplizierten, mehrschichtigen Aufbau. Dies ist vor allem eine Folge der bauphysikalischen Anforderungen des Schall- und Wärmeschutzes. Bei der Betrachtung des Natursteinbelages in Bild 1 ahnt man nichts von der komplizierten Konstruktion, die darunter verborgen ist, vgl. Bild 2.

Wegen des Trittschallschutzes haben Plattenböden in Wohnbauten in ihrer Unterkonstruktion zumindest eine weichelastische Schicht aus Mineralfaserplatten oder aus speziell weichen Kunststoffen. Auf dieser Schicht «schwimmt» der übrige Aufbau, bestehend aus Heizleitungen (nur   bei   Fussbodenheizungen), Trenn- und Gleitschicht (normalerweise eine Kunststoff-Folie), Unterlagsboden und dem darauf geklebten Plattenbelag. Folgerichtig wird dieser Aufbau in der Fachsprache als Textfeld:  schwimmende   Bodenkonstruktion oder als schwimmender Unterlagsboden bezeichnet. Es leuchtet ein, dass ein derart elastischer Untergrund für den zerbrechlichen Plattenbelag wenig günstig ist, aber hier dominieren nun einmal die Anforderungen des Schallschutzes.  

Hohe Belastung  

Berücksichtigt man ausserdem, dass    die    Bodenkonstruktion Schwerstarbeit leisten muss im Tragen von bis zu 0,2 Tonnen Nutzlast pro Quadratmeter in Wohnbauten und bis zu 0,4 Tonnen pro Quadratmeter in öffentlichen Bauten, und dass durch den Betrieb einer Fussbodenheizung temperaturbedingte Zwängungen aufgebaut werden können, dann ist verständlich, dass im Laufe der Zeit Plattenbeläge den einen oder anderen Riss bekommen können. Der Bauherr nimmt dann, wenn er sich für einen Plattenboden entscheidet, ein gewisses Rissrisiko in Kauf. Die Architekten sollten in dieser Hinsicht bessere Aufklärungsarbeit leisten.  


Schwierige Beurteilung  
Wenn ein Bauherr das Pech hat, noch während der Garantiezeit Risse in seinem Plattenbelag feststellen zu müssen, dann bedeutet dies, wie bereits eingangs erwähnt, oftmals mühsame Auseinandersetzungen, wenn strittig ist, ob die festgestellten Risse einen technischen Mangel darstellen, der saniert werden muss, oder einen ästhetischen Mangel, den der Bauherr zu akzeptieren hat, Textfeld:  allenfalls unter Abgeltung eines Minderwerts. In dieser Situation ist es zweckmässig, einen unabhängigen Baufachmann mit einer Expertise zu beauftragen. Er wird eine  genaue  Bestandesaufnahme durchführen und gestützt auf die gewonnenen Erkenntnisse die Schadenursache ermitteln. Erst wenn diese bekannt ist, kann eine fachmännische Beurteilung der Sanierung vorgenommen werden. Zum Entsetzen des Bauherrn wird der Baufachmann bei seinen Untersuchungen in der Regel einige Sondieröffnungen in den kostbaren Boden spitzen, wohlwissend, dass die Schadenursache in den meisten Fällen im Untergrund verborgen ist.

 

Typische Rissursachen  
Die möglichen Ursachen sind vielfältig. Der vorliegende Artikel beschränkt sich auf die vier wichtigsten Ursachen und auf die häufigste Bodenkonstruktion in Wohnbauten, den schwimmenden, zementgebundenen Unterlagsboden.  

Rissursache Nr. 1:  
Schwindrisse im Unterlagsboden  
Der zementgebundene Unterlagsboden wird hergestellt aus Sand, Zement und Wasser. Beim Mischen dieser Stoffe entsteht ein Zementmörtel, der ungefähr mit feuchtem Sand verglichen werden kann, vgl. Bild 3. Die Verarbeitung dieses Mörtels zu einem ebenen Unterlagsboden ist ein hartes Geschäft, vgl. Bild 4. Das Verdichten des Mörtels ist auf dem federnden Untergrund Textfeld:  (Trittschalldämmung) fast unmöglich und erschwert ausserdem das Einebnen mit der Abziehlatte, vgl. Bild 4. In der Praxis wird deshalb der ab Werk fertig auf die Baustelle gelieferte Mörtel oft lediglich auf der Fläche verteilt und eben abgezogen. Nur die Oberfläche erfährt durch das abschliessende Glätten, das meist maschinell erfolgt, einen Porenverschluss und eine entsprechende Verdichtung des Mörtelgefüges, vgl. Bild 5.

Nach dem Erstellen des Unterlagsbodens muss dieser erhärten. In dieser Phase ist er besonders rissanfällig. Er darf während den ersten 3 Tagen nicht betreten werden. Nach 7 Tagen dürfen leichte Materialien abgestellt werden, und nach 28 Tagen ist die volle Beanspruchung zulässig.  
Textfeld:
Ohne Spannungen keine Risse  
Während der Erhärtung verdunstet Wasser aus dem Unterlagsboden. Damit ist eine Volumenabnahme verbunden. Zementgebundene Baustoffe, wie Mörtel, Beton, Verputze usw., reagieren nämlich bei Feuchtigkeitsänderungen genau wie Holz. Bei Feuchtigkeitsaufnahme erfolgt ein Quellen, bei Feuchtigkeitsabnahme erfolgt ein Schwinden. Und noch eine Analogie besteht zum Holz: Auch bei zementgebundenen Baustoffen besteht bei raschem Austrocknen höchste Rissgefahr.

Textfeld:  Als Faustregel kann angenommen werden, dass sich ein zementgebundener, schwimmender Unterlagsboden infolge Schwinden auf 3 Meter Länge um etwa 1 Millimeter verkürzt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass deshalb Risse entstehen müssen. Wenn die Verkürzung ungehindert möglich ist, entstehen keine Spannungen, und wo keine Spannungen sind, entstehen auch keine Risse. Theoretisch ist diese Voraussetzung dank der schwimmenden Lagerung des Unterlagsbodens gegeben. Ein Blick auf die Baustelle zeigt aber schnell den Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Ungünstiger Durchzug  
Beim Einbau des Unterlagsbodens fehlen auf der Baustelle die Türen, manchmal auch die Fenster. Es herrscht Durchzug, und damit sind ideale Voraussetzungen für ein forciertes und ungleichmässiges Austrocknen gegeben. In den Raumecken und entlang den Wänden ist die Luftzirkulation geringer als in der Raummitte, so dass der Unterlagsboden dort länger feucht bleibt. Die Folge ist, dass sich dieser beim Austrocknen in der Raummitte nicht ungehindert verkürzen kann. Er ist in die feuchten, wenig verkürzten Randzonen wie in einen Rahmen eingespannt. Wenn die sich aufbauenden Zugspannungen die Materialfestigkeit des noch nicht ausgehärteten Unterlagsbodens überschreiten, kommt es zur Rissbildung. Zu diesem Schadensmechanismus überlagern sich noch Biegezugspannungen im Unterlagsboden, wegen der einseitig nach oben erfolgenden Austrocknung, was zu einem Textfeld:  Verkrümmungseffekt führt.  
Auf diese Weise können, noch vor dem Aufkleben des Plattenbelages, Risse im Unterlagsboden entstehen, die sich mit einiger
Textfeld:  Wahrscheinlichkeit später auf den Plattenbelag übertragen, vgl. Bilder 6 und 7. Bild 6 zeigt ein Schadensbild, das durch einen mehr oder weniger geradlinigen Riss charakterisiert ist, der teils in den Plattenfugen und teils in den Platten verläuft. Typisch ist, dass die Platten: nicht hohl liegen.   
In Bild 7 wurden einige Platten weggespitzt. Dabei wurde erkennbar, dass der Schaden durch einen Riss im Unterlagsboden ausgelöst wurde. Der Riss war dort etwas breiter als im Plattenbelag. Dies kann als Hinweis interpretiert werden, dass er mit einiger Wahrscheinlichkeit bereits vor dem Verlegen der Platten existierte und sich später, etwa entsprechend der Rissbreite in den Platten, weiter vergrösserte.  

Vorbeugemassnahmen  
Zur Verhütung dieses Schadentyps stehen vor allem zwei Massnahmen im Mittelpunkt. Die erste Massnahme dient der erforderlichen Qualität des Unterlagsbodens, die zweite bezweckt dessen Schutz in der kritischen Phase des Erhärtens.  
Was die Qualität betrifft, so muss der Unterlagsboden eine Mindestfestigkeit aufweisen, die der einfacheren Überprüfung wegen auf die Druckfestigkeit bezogen wird. Für die Prüfung werden dem Unterlagsboden mindestens 6 Proben entnommen, aus denen im Labor, sofern es sich nicht um Bohrkerne handelt, würfelförmige Prüfkörper geschnitten werden. Bei Wohnbauten ohne Fussbodenheizung muss der Mittelwert der Prüfresultate von 28 Tagen alten Proben bei mindestens 12 N/mm2, bei öffentlichen Gebäuden und Wohnbauten mit Fussbodenheizung bei mindestens 16 N/mm2 liegen. Der Mindestwert darf 10 N/mm2, bzw. 12 N/mm2 nicht unterschreiten.  
Aus der Sicht des Bauherrn bzw. des Hauseigentümers sind die vorgeschriebenen Festigkeiten eine Garantie in mehrfacher Hinsicht. Sie bedeuten Sicherheit bezüglich genügender Materialqualität (z.B. Zementgehalt, Sandqualität, Sieblinie des Sands, Wasserzementwert) und bezüglich einer genügenden Verarbeitungsqualität. Es erstaunt, dass von dieser Möglichkeit der Qualitätsprüfung sehr wenig Gebrauch gemacht wird, meistens erst hinterher, wenn der Schaden bereits aufgetreten ist. An den Kosten kann es kaum liegen: die EMPA beispielsweise verrechnet für diese Untersuchung, inklusive Zuschneiden der 6 Probekörper aus dem angelieferten Material, etwa 500 Franken.  

Unterlagsboden lange schonen  
Die Massnahmen zur Schaden Verhütung sind erst dann vollständig, wenn sie auch die Erhärtungsphase des Unterlagsbodens einbeziehen. Wie bereits angetönt, geht es im Prinzip darum, den Unterlagsboden so lange «zu schonen», bis er eine genügende Festigkeit erreicht hat. Dies heisst nicht nur, dass frühzeitige Belastungen zu vermeiden sind, sondern es muss auch das Auftreten von inneren Zwängungen infolge Schwinden hinausgeschoben werden. Dazu muss der Unterlagsboden beispielsweise durch porenschliessende Imprägnierungen oder durch Abdecken während mindestens 7 Tagen gegen das Austrocknen geschützt werden. Auch nach diesem Zeitpunkt ist das forcierte bzw. ungleichmässige Austrocknen unter Zuglufteinfluss zu vermeiden. Fussbodenheizungen dürfen nicht zum beschleunigten Austrocknen des Unterlagsbodens eingesetzt werden. Wer ganz sicher gehen will und es sich leisten kann, sollte sich in der meist hektischen Phase des Innenausbaus Zeit lassen mit dem Verlegen der Bodenplatten. Dies hat den Vorteil, dass die allfällige Bildung von Schwindrissen im Unterlagsboden vor dem Einbau der Platten abgeschlossen ist. Gefährliche Schwindrisse, d.h. vor allem längere, im Querschnitt durchgehende oder «federnde» Risse, können dann mit einem geeigneten Kunstharz kraftschlüssig repariert werden.  

Rissursache Nr. 2:
 
Mangelhafte Fugenplanung  

Textfeld:  Moderne Wohnungen zeichnen sich oft dadurch aus, dass die Räume «fliessend» ineinander übergehen. Typisch ist vor allem die Raumfolge aus Eingangszone, Wohnzone, Essbereich und Küche. Solche Raumfolgen besitzen häufig einen einheitlichen Bodenbelag. Die Geometrie der Bodenfläche ist durch Verengungen und Verzweigungen charakterisiert. An diesen Stellen sind Zwängungen im Unterlagsboden besonders gross, und es besteht akute Rissgefahr, vgl. Bild 8. Nach den Regeln der Baukunde müssen hier, wie übrigens auch bei allen Türdurchgängen, Bewegungsfugen im Unterlagsboden und im Plattenbelag eingebaut werden. Das ist unter den am Bauen Beteiligten bekannt, und trotzdem wird erschreckend oft gegen diese Regel verstossen.

In diesem Zusammenhang sind vor allem die Architekten angesprochen. Fugen müssen geplant und zwischen den verschiedenenTextfeld:  Handwerkern koordiniert werden. Die Architekten überlassen es anscheinend jedoch gerne dem Hersteller des Unterlagsbodens, «an den richtigen Stellen» die Fugen einzubauen. Spätestens wenn der Plattenleger kommt, zeigt sich jedoch, dass die «richtigen» Stellen falsch waren, vgl. Bilder 9 und 10. Der Plattenleger muss nämlich genau dort, wo die Fuge im Unterlagsboden ist, auch eine Textfeld:  Fuge im Plattenbelag ausführen, egal wie das optisch wirkt. Wenn er dies nicht macht, ist die Gefahr sehr gross, dass sich die Platten später über der Fuge des Unterlagsbodens ablösen, vgl. Bild 11. Fazit: Der Architekt muss richtigerweise noch vor dem Erstellen des Unterlagsbodens entscheiden, welcher Plattenbelag mit welcher Fugeneinteilung zur Ausführung kommt. Nur so ist es möglich, die erforderlichen Fugen des Unterlagsbodens unauffällig in das Fugenbild des Plattenbodens zu integrieren. Textfeld:

Weitere Details zur Unterteilung von schwimmenden Unterlagsböden, vor allem auch zur Feldunterteilung von Korridoren und von Räumen mit über etwa 40 m2 Grundfläche, können der Norm SIA 251 «schwimmende Unterlagsböden» entnommen werden.

Rissursache Nr. 3:  
Starre Wandanschlüsse
 
Vor dem Einbau des Unterlagsbodens wird entlang von Wandanschlüssen ein sogenannter Stellstreifen aus Mineralfaser oder anderen ausreichend elastischen Stoffen verlegt, vgl. z.B. Bild 3. Dieser hat die Aufgabe, das Prinzip der schwimmenden Lagerung des Unterlagsbodens auch an den Rändern konsequent zu realisieren. Der Stellstreifen ist meist einige Zentimeter höher als der fertige Unterlagsboden. Auch die Trenn- und Gleitfolie wird an den Wandanschlüssen hochgezogen.  
Es ist falsch, wenn das überstehende Material des Stellstreifens und der Folie nach der Fertigstellung des Unterlagsbodens auf dessen Oberkante abgeschnitten wird. Trotzdem war dies in der Vergangenheit ein fast übliches Vorgehen. Offenbar stand dahinter auch das Bemühen, ein fertig erscheinendes Werk zu hinterlassen.  
Die Folge ist, dass beim Verlegen der Platten Teile des Klebemörtels oder einzelne Platten einen kraft-schlüssigen Verbund zur Wand erhalten. Dies bedeutet nicht nur eine erhebliche Minderung der Trittschalldämmung, sondern auch, dass die erforderliche freie Verformung der

Textfeld:  Fussbodenkonstruktion nicht mehr gewährleistet ist. Durch den Betrieb der Fussbodenheizung oder durch dasTextfeld:  an den Wandanschlüssen «übliche» Absenken der Bodenkonstruktion, werden dann im schwimmenden Boden Zwängungen aufgebaut, die zu Rissbildungen oder zu Plattenabschieferungen führen können. Die Bilder 12 und 13 zeigen ein typisches Beispiel.

 


Rissursache Nr. 4:  
Fussbodenheizung  
Bei den heute üblichen Fussbodenheizungen werden die Heizleitungen in den meisten Fällen innerhalb der Mörtelschicht des Unterlagsbodens verlegt. Dies hat zwei Risiken für die Rissbildung in der Bodenkonstruktion zur Folge. Erstens wird der Querschnitt des Unterlagsbodens durch die Leitungen und deren Halterungen geschwächt und zweitens wird die freie, ungehinderte Verkürzung des Unterlagsbodens behindert mit der Folge von Zwängungsspannungen.  
Um   Missverständnisse  auszuschliessen: dies bedeutet nicht, dass Fussbodenheizungen zwangsläufig zu Rissen führen. Vielmehr rächen sich bei Fussbodenheizungen Fehler in Planung und Ausführung und Mängel in der Materialqualität besonders hartnäckig. Ein typisches Beispiel, sowohl bezüglich dem Schadensbild als auch der Schadensursache ist in den Bildern 14 und 15 dargestellt. Das Schadensbild ist charakterisiert durch lange, etwas wirr verlaufende Risse, die in Bild 14 mit Kreide nachgezeichnet wurden. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass bei Rissverzweigungen immer drei Risse zusammentreffen, das typische Erscheinungsbild für in der Fläche behindertes Schwinden.

 

 

 

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